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Heute war ein sonderbarer Tag. Abgesehen davon, dass sich die Menschen im Sonnenschein zu vervielfachen scheinen, sind mehrere öffentliche Verkehrsmittel, Ampelanlagen etc. ausgefallen.
Als ich gerade bei geschätzten 40 Grad in einer Straßenbahn 10 Minuten auf die Grünphase wartete, durfte ich an der ebenfalls nie grün schaltenden Fußgängerampel einen Hund dabei beobachten, wie er immer wieder erbrach und flux sein Erbrochenes wieder auffraß, um es erneut zu erbrechen.

Die Uni letztlich war angefüllt mit Hippiefransen Cocktailkleid Chucks Studenten, die in langen Schlangen Bücher ausliehen, um sie dann Eis-leckend wieder am anderen Schalter zurück zu geben.

Am Mahnspesen, Rückgabe- Schalter gab eine studierende Mutter mit geschultertem Säugling Bücher retour und musste sich "der ist aber süß" Gespräche gefallen lassen (der Werdemensch war durch blauen Strampler geschlechtlich gekennzeichnet).
Das Kind war wirklich allem Anschein nach noch sehr frisch und neu auf der Welt, es war speckig in einer Art, dass sich der Babyspeck noch nicht verinnerlicht hatte, dass er nun nicht mehr durch den Mutterleib in eine widernatürliche Form gepresst wird. Unter den großen blauen Augen hatte der Säuger Ringe, die nach außen standen, ein Umstand, dem er einen von der Welt verprügeltes Erscheinungsbild verdankte.

Und dieser kleine Mensch, er schaute mit schwankendem Köpfchen von den Schultern der Mutter mal einen Menschen an, dann zuckte der Kopf hektisch und erblickte eine Lampe, die er fixierte, machte keinen Unterschied.
Und manchmal blickte das meerblaue Paar explizit durch mich hindurch, nachdem der Kopf sich von einem anderen Anblick losgerissen hatte, schwache Halsmuskeln hielten den losen Kopf und zielten auf mich, mit ihm. Und in diesen blauen Augen lag eine sonderbare Verzweiflung, so wie einer, der nach einer Nacht aufwacht, in der er sich als Dalai Lama geträumt hat und dann ringt der Wecker und es fällt ihm wieder ein, dass er der Finanzminister ist.
Der Blick des Kindes sagte: Nicht schon wieder! Holt mich hier raus!

Abends war ich in "Wie im Himmel" und habe viel geweint. Im Anschluss im Kino-Beisel lästerte eine ältere Frau am Nebentisch 1,5 Stunden lang über uns, ohne zu merken, dass wir ihre Worte verstanden (bzw. meine Begleiterin) und nach der Rückfahrt daheim löste ich bei meiner Stehlampe einen Kurzschluss oder was weiß ich was durch Anfassen aus.

Gut Nacht
27.3.06 23:58
 
Letzte Einträge: Mich gibt es ja noch!, Zum Denken in die Tonne


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gott (4.4.06 21:32)
deine scharfsinnige beobachtungsgabe läßt vermuten dass dir noch großes bevor steht. Obwohl ich dich erschaffen habe kann ich leider nicht genau sagen was, mein excel spinnt im moment

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